Hanf ist eine traditionelle Nutzpflanze, die seit Langem in der Industrie verwendet wird. Viele Jahre war ausschließlich ausgewählten Agrarbetrieben der Anbau erlaubt, weil Hanf auch als Droge zum Einsatz kommen kann, die bei einigen Menschen sowie ab einer gewissen Dosis schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich bringt.
Inzwischen wurden die Gesetze gelockert, nicht nur wegen der überwiegend positiven Wirkung einiger Inhaltsstoffe auf die Gesundheit. Ziel war es, den illegalen Handel mit Marihuana einzudämmen. Erwachsenen ist in Deutschland der Anbau erlaubt, wenn sie sich an die gültigen Vorschriften halten. Somit nimmt das Interesse am Hanfanbau stetig zu. Damit er gelingt, sollte man die Sorten sorgfältig auswählen und bei einem fachlich versierten Händler die Canabis Samen kaufen.

Cannabis bzw. Hanfsamen zum selber anbauen online erwerben / (c) pixabay.com
Unterschiedliche Wirkung der Hanfsorten
Nicht alle Cannabissamen eignen sich für jeden Zweck. Ursprünglich existierten drei Hanfarten, die sich in ihrer Wirkung deutlich unterscheiden. Cannabis sativa wird ein anregender Effekt nachgesagt, während Cannabis indica entspannt. Der THC-Gehalt von Cannabis ruderalis ist vergleichsweise gering, was insbesondere Anfängern den Neueinstieg in den Genuss erleichtert.
Inzwischen wurden rund 1.500 Sorten gezüchtet, von denen die Händler jeweils mehrere im Angebot haben. Schließlich wollen sie für jeden Geschmack das Passende finden. Der Genuss steht beim Eigenanbau klar im Vordergrund. Doch auch andere Faktoren spielen bei der Auswahl der Cannabissamen eine Rolle.
Wo sollen die Cannabispflanzen wachsen?
Grundsätzlich kann Hanf indoor und im Freien angebaut werden. Beide Methoden besitzen Vor- und Nachteile. Für den Garten eignen sich klein bleibende Sorten und diejenigen mit einem höheren Platzbedarf. In der Wohnung, auf der Terrasse oder auf dem Balkon entwickeln sich hingegen Sorten mit einem geringeren Höhen- und Breitenwachstum.
Ihr Nährstoffbedarf darf nicht allzu hoch sein. Schließlich muss neben der erforderlichen Stellfläche ein entsprechendes Gefäß zum Pflanzen vorhanden sein. Die Wurzeln sollen Halt finden, um die Pflanze zu stabilisieren und ausreichend Nährstoffe aufnehmen, damit sie den Hanf gleichmäßig versorgen.
Jede Sorte besitzt einen gewissen Bedarf an Licht. Beim Anbau im Gewächshaus oder in der Wohnung lässt sich dieser über Pflanzenlampen regulieren. Die optimale Wachstumstemperatur kann indoor individuell über Heizungen angepasst werden. Pflanzen im Freiland hingegen sind oftmals extremen Witterungsverhältnissen ausgesetzt.
Dafür spart man draußen regelmäßiges Bewässern und künstliches Licht. Außerdem durchlüftet der Hanf besser, er entwickelt sich kräftiger. Schädlinge und Pflanzenkrankheiten können den Ertrag im Freiland wiederum deutlich schmälern, so dass die Vor- und Nachteile vor dem Samenkauf abgewogen werden müssen. Zum Schluss ein Tipp: Die Samen von empfindlichen Cannabissorten in Töpfen vorkeimen und später umpflanzen.
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