Absolut angesagt: Städtereisetrend „Graffiti-Reisen“

Urlaubstrends verändern sich laufend. Ein Trend, der sich im Laufe der Jahre verfestigt hat, ist der Graffiti-Tourismus. Urlauber bereisen bewusst Städte, in denen Graffiti-Kunst gelebt wird. Klassische Beispiele sind etwa Bogota, London oder Berlin. Natürlich lässt sich in diesen Städten auch noch mehr erleben. Immerhin handelt es sich um kulturell interessante Städte mit einer Menge Attraktionen.

Künstler aus ganz Europa und den USA sind an diesen Wänden zu sehen und für sie ist das Malen in Bogota ein Privileg. Dennoch fördert die Stadt bewusst die Graffiti-Kunst und lädt sogar international renommierte Künstler ein, um die Stadt mit ihren Wandmalereien zu verschönern.

Mit einer Reise in diese Städte genießen Urlauber die freie Zeit und sammeln Erfahrungen und Emotionen. Es hilft ihnen, durch die Kunst von ihrem Alltag zu entfernen. International renommierte Künstler können ihre Graffiti zeichnen und damit Geld verdienen. Mit der Kunst werden ganzheitliche Erfahrungen gesammelt und eine lokale Identität geschaffen.

Eine der Top-Destinationen ist nach wie vor London

Eine der Top-Destinationen ist nach wie vor London / (c) Marisa Tröster

Touristen lieben Graffiti-Kunst

Es ist das Wissen, welches sich um die Nostalgie versammelt. Die Touristen sind jedoch auch nicht unbeteiligt, tragen sie doch im Wesentlichen zum Flair in der Stadt bei. Hedonismus ist ein wesentlicher Bestandteil jeder touristischen Aktivität, da Besucher im Grunde nach Momenten des Genusses suchen. Dabei ist Teilnahme tatsächlich erwünscht. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass Touristen selbst Ihre Graffiti zeichnen dürfen. Zumindest erlaubt ist es nicht in jeder Stadt.

Auf frischer Tat ertappt

Auf frischer Tat ertappt – die Berliner Mauer / (c) pixabay.com

In manchen Städten wird den Touristen dazu eine eigene Wand zur Verfügung gestellt, an der sie sich nach Lust und Laune austoben können. Man weiß, dass Touristen auch selbst im Urlaub etwas erleben möchten. Dazu braucht es Interaktivität und diese muss ihnen geboten werden. Es ist die Aufgabe des Städtetourismus, hier aktiv zu werden und dynamische und interaktive Aktivitäten zu ermöglichen. Das können auch lernende kognitive Aktionen beinhalten wie man das eben beim Zeichnen von Graffiti-Kunst machen kann.

Kritische Stimmen an der Straßenkunst

Natürlich muss man auch die örtliche Bevölkerung an Bord holen. Sie ist entscheidend dafür, dass man ein solches Kunstwerk überhaupt auf der Straße präsentieren kann. Aber nicht alle Städte sehen Graffiti als etwas Schlechtes an. In den letzten Jahrzehnten ist es zunehmend Teil der Mainstream-Kultur geworden. Einige Orte haben Graffiti aktiv gefördert und Künstler ermutigt, im öffentlichen Raum zu arbeiten.

Quelle / Foto: Redaktion

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