Wer in der Hansestadt vor dem Gebäude in der Hoheluftchaussee 56 steht, der weiß vielleicht nicht, dass die im Jahre 1531 gegründete Oberdöffers Apotheke vor ihm das älteste, noch bestehende Arzneimittelgeschäft der Stadt ist.
Aber selbst dieses traditionsreicheHaus bleibt von der seit Jahren anhaltenden Entwicklung nicht unbeeinflusst, denn in Deutschland schließen seit langer Zeit mehr Apotheken, als Neue eröffnet werden. Wir sagen Ihnen, wie Sie als Verbraucher damit umgehen können.
Mehr Schließungen als Neueröffnungen
18 854! Das ist die Zahl der Apotheken, die es laut einer Studie der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA) Ende September 2020 noch in Deutschland gab – der tiefste Stand seit Mitte der 1980er Jahre. Wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 58 Apotheken neu eröffnet, schlossen im gleichen Zeitraum 279 Arzneimittelgeschäfte.
Ein Abwärtstrend, den ABDA-Präsident Friedemann Schmidt laut dem Portal APOTHEKE ADHOC mit Besorgnis sieht.Denn damit liegt die Apothekendichte in Deutschland bei 23 Arzneimittelgeschäften pro 100 000 Einwohnern. Weit unter dem EU-Durchschnitt mit 32 Geschäften.
Ende Oktober hat der Bundestag deshalb das Gesetz zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken (VOASG) beschlossen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) möchte damit „für einen fairen Wettbewerb zwischen Vor-Ort-Apotheken und Versandapotheken“ sorgen. Laut Friedemann könnten Arzneimittelgeschäfte nun immerhin mit etwas mehr Zuversicht nach vorne schauen, auch in Bezug auf ihre stärkste Konkurrenz, den Online-Versandhandel.
Einen anderen Punkt kann das Gesetz aber nicht lösen: Es fehlt nach wie vor auch der qualifizierte Nachwuchs, der freiwerdende Geschäfte übernehmen könnte. Es gibt schlicht zu wenig junge Apotheker in Deutschland. Das führt dazu, dass Geschäfte, gerade in den Innenstädten, dann geschlossen werden müssen, wenn die Besitzer und Inhaber in den Ruhestand gehen. Fatal für Angestellte und Kunden gleichermaßen.
Nutzen und Chancen für den Verbraucher
Was kann man also als Verbraucher in Hamburg und Deutschland konkret tun? Welche Lösung gibt es, wenn die Apotheke in der Nähe schließt? Wenn man aufgrund einer Pandemie, Krankheit oder weil man älter istseine Medikamente nicht selbst besorgen kann und lange Wartezeiten beim Arztvermeiden möchte?
Abhilfe schaffen hier dank der fortschreitenden Entwicklung der Telemedizindie erwähnten Online-Apotheken. Als Teil des Problems können sie für denVerbraucherTeil der Lösung sein. Die diversen Anbieter beantworten Fragen wie zum Beispiel „Wie komme ich an mein Bluthochdruck Medikament?“ oder “Wo kann ich in Hamburg Viagra kaufen?“ eindeutig – Nämlich in Ihrem eigenen Wohnzimmer.
Wenn Sie weder die Zeit noch die Lust haben, Ihren Arzt in Hamburg wegen eines gültigen Rezepts für Viagra aufzusuchen, dann hilft Ihnen zum Beispiel der lizenzierte Arzt- und Apothekenservice von DoktorABC weiter! Nach Ausfüllen eines Fragebogens und Prüfung durch zertifizierte Ärzte wird Ihnen ein Rezept ausgestellt. Das Medikament kommt dann schnell, zuverlässig und kostenlos innerhalb eines Werktags nach zu Ihnen Hause, natürlich neutral verpackt.
Fazit: Die Online-Konkurrenz wird stärker
Intensiver Wettbewerb auf lokaler Ebene, der zunehmende Online-Versandhandel und der Mangel an jungen Apothekern, die alteingesessene Geschäfte übernehmen könnten – die Gründe für den Rückgang der Vor-Ort-Apothekenin Hamburg sind vielfältig.
Zwar kann das VOASG dabei unterstützen, die Entwicklung abzumildern, aber mehr und mehr Patienten und Verbraucher bestellen medizinische Dienstleistungen und Medikamente über das Internet. Ein Trend, der sich aufgrund vielfältiger Vorteile für den Kunden auch in Zukunft mit Sicherheit fortsetzen wird.
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