Cyberattacken: Sicherheitsrisiko Standortvernetzung – Gibt es effektive Ideen zum Schutz?

Cyberattacken auf Unternehmen nehmen stetig zu – und oft sind es nicht die Hauptstandorte, sondern schlecht gesicherte Zweigstellen, die Hackern den Zugriff auf sensible Unternehmensdaten ermöglichen. Filialen, Homeoffices oder Produktionsstandorte sind häufig mit veralteten oder unsicheren Netzwerkverbindungen ausgestattet, wodurch sie zu einem schwachen Glied in der IT-Sicherheitskette werden.

Neben der Sicherheitsproblematik spielen auch wachsenden Anforderungen an die Performance eine Rolle: Immer größere Datenmengen müssen in Echtzeit zwischen den Standorten ausgetauscht werden, um produktives Arbeiten zu ermöglichen. Doch wie gelingt eine sichere und leistungsfähige Vernetzung externer Standorte? Unternehmen stehen vor der Wahl zwischen einer zentral verwalteten Netzwerkarchitektur oder eigenständigem Schutz an jedem Standort.

Schlecht gesicherte Filialen und Außenstellen sind ein häufiges Einfallstor für Hackangriffe. (© Aphos GmbH / Firewalls24)

Schlecht gesicherte Filialen und Außenstellen sind ein häufiges Einfallstor für Hackangriffe. (© Aphos GmbH / Firewalls24)

Zentrale Verwaltung vs. eigenständige Absicherung

Grundsätzlich gibt es drei Ansätze zur sicheren Standortvernetzung:

VPN-Client-basierte Anbindung: Einzelne Endgeräte oder Homeoffices nutzen eine Software-VPN-Lösung, um sich sicher mit der Unternehmenszentrale zu verbinden. Dies eignet sich für mobile Mitarbeitende oder kleine Standorte ohne eigene Netzwerkinfrastruktur, erfordert jedoch mehr Ressourcen auf der zentralen Firewall und bietet weniger Kontrolle über Sicherheitsrichtlinien.

Hardware-gestützte VPN-Anbindung: Spezialisierte Geräte, wie die Sophos SD-RED (Remote Ethernet Device), stellen eine verschlüsselte Verbindung zur Haupt-Firewall her und ermöglichen eine zentrale Verwaltung aller Netzwerkverbindungen. Diese Lösung ist ideal für Filialen oder Außenstellen ohne eigene IT-Ressourcen.

Lokale Sicherheitslösungen mit eigenständiger Firewall: Standorte mit hohem Datenaufkommen oder speziellen Sicherheitsanforderungen setzen auf eine eigene Firewall vor Ort. Diese schützt den Datenverkehr direkt am Standort und ermöglicht eine flexible Sicherheitsstrategie. Hierfür sind zum Beispiel die XGS Desktop Firewalls von Sophos besonders gut geeignet, da diese auch vom Hauptstandort aus verwaltet werden können.

„Cyberkriminelle haben es gezielt auf unzureichend geschützte Außenstellen abgesehen, um sich darüber Zugang zum Unternehmensnetzwerk zu verschaffen. Gleichzeitig stellt der effiziente Austausch großer Datenmengen zwischen verschiedenen Standorten eine wachsende Herausforderung dar. Eine gut durchdachte Standortvernetzung muss daher sowohl höchste Sicherheitsstandards als auch hohe Übertragungsgeschwindigkeiten gewährleisten.“, erklärt Jan Spreier, IT-Sicherheitsexperte bei der Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH.

Sicherheitsanforderungen an moderne Standortvernetzung

Neben hoher Verfügbarkeit und stabilen Verbindungen müssen Unternehmen weitere Faktoren berücksichtigen:

Schutz vor Cyberangriffen: Unzureichend gesicherte Außenstellen sind ein beliebtes Angriffsziel für Ransomware und Datendiebstahl.
Leistungsstarke Verbindungen: Hohe Bandbreiten sind entscheidend, um Echtzeit-Datenströme zwischen Standorten zu gewährleisten.
Skalierbarkeit: Lösungen müssen mit steigenden Anforderungen wachsen können – sei es durch mehr Nutzer, zusätzliche Standorte oder neue Sicherheitsrichtlinien.

Standortvernetzung im Vergleich: SD-RED oder XGS Desktop Firewall?

Ein detaillierter Vergleich auf Firewalls24.de zeigt, welche Lösung für die sichere Anbindung von Außenstellen besser geeignet ist. Während Sophos SD-RED Appliances eine unkomplizierte, zentral verwaltete VPN-Anbindung ermöglichen, bieten XGS Firewalls eigenständige Sicherheitsfunktionen direkt am Standort. Leser erfahren in dem Artikel, Lösung sich für Homeoffices, Filialen oder produktionskritische Standorte am besten eignet – je nach Anforderungen an Bandbreite, IT-Sicherheit und Verwaltungskomfort.

Quelle / Fotos: Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit mbH, www.aphos.de

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